Plasbor
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Plasbor

Der Markenname unserer Verschleißschutzbeschichtung, die beim Borieren entsteht, ist plasbor®

Borieren


Herstellung

Das Borieren ist eine thermochemische Oberflächenbehandlung metallischer Werkstoffe, bei der das Element Bor in die Randschicht des Grundwerkstoffes eindiffundiert und zur Bildung einer äußerst harten, verschleißfesten Boridschicht führt. Das Verfahren eignet sich für Bauteile, die extrem hohem abrasiven, erosiven oder adhäsiven Verschleiß, bzw. einer Belastung durch Kavitation ausgesetzt sind, wo andere Verfahren (Nitrieren, Flamm-, Induktions- und Einsatzhärten) an ihre Grenzen stoßen.

Welche Werkstoffe können durchs Borieren gepanzert werden?

Borierfähig sind alle Eisenwerkstoffe/Ferrometalle und viele hochlegierte Stähle

Technische Merkmale der Eisenborid-Schicht

  • Dicke der Diffusionsschicht zwischen 10 und 300 µm
  • Oberflächenhärte zwischen 1600 und 2000 HV, also 3 mal so hoch wie bei den unbehandelten Werkstoffen, bzw. doppelt so hoch wie nach Nitrieren oder Härten
  • thermisch und elektrisch leitend
  • optimale Notlaufeigenschaften
  • deutliche Reduzierung der Kaltverschweißneigung gegenüber den unbehandelten Bauteilen
  • unempfindlich gegen Hitzeschocks / Thermoschocks
  • max. Dauereinsatztemperatur: 500°C
  • (korrosions)beständig gegen Alkalien und nicht oxidierenden Säuren

Technische und wirtschaftliche Merkmale des Borierens

  • borierbar sind Bauteile bis 3100 x 1000 x 1400 mm. Größere Abmessungen auf Anfrage
  • scharfe Kanten bei den zu borierenden Teilen sind zu vermeiden
  • partielles Borieren ist möglich
  • ein mechanisches Nachpolieren ist möglich, in den meisten Fällen aber nicht nötig
  • Kernveredelung durch nachträgliches Vergüten ist möglich
  • sehr wirtschaftlich durch niedrige Werkzeug- und Vorrichtungskosten

Anwendungsgebiete

  • Maschinenbau
  • Chemie
  • Petrochemie
  • Glasindustrie
  • Anlagenbau